Die Vorbereitung ist ein oft unterschätzter Teil der Tierkommunikation. Dabei entscheidet sie maßgeblich darüber, wie klar, ruhig und tiefgehend ein Tiergespräch verlaufen kann. Vorbereitung bedeutet dabei nicht, möglichst viele Informationen zu sammeln oder Erwartungen aufzubauen, sondern vor allem, innerlich Raum zu schaffen.
Zu Beginn steht Deine Haltung. Tierkommunikation funktioniert nicht auf Knopfdruck, sondern in einer offenen, wertfreien Grundstimmung. Es hilft, wenn Du Dein Tier nicht „fixen“ möchtest, sondern bereit bist zuzuhören – auch dann, wenn Antworten vielleicht anders ausfallen als erwartet. Je weniger Druck und Zielorientierung im Vorfeld entsteht, desto freier kann sich das Gespräch entfalten.
In der Regel wirst Du gebeten, vorab ein aktuelles Foto Deines Tieres zur Verfügung zu stellen, auf dem die Augen gut sichtbar sind. Dieses Foto dient als Verbindungspunkt. Zusätzlich werden grundlegende Informationen abgefragt, etwa Name, Alter, Geschlecht und wie lange Dein Tier bei Dir lebt. Diese Fakten helfen bei der Einordnung, stehen aber nicht im Mittelpunkt des Gesprächs.
Ein weiterer wichtiger Teil der Vorbereitung sind Deine Fragen oder Botschaften. Es hat sich bewährt, diese vorab schriftlich festzuhalten. Nicht, um sie eins zu eins „abzuarbeiten“, sondern um Dir selbst Klarheit zu verschaffen: Was beschäftigt Dich wirklich? Wo wünschst Du Dir Verständnis, Entlastung oder Orientierung? Oft zeigen sich bereits in diesem Schritt neue Perspektiven.
Dein Tier selbst braucht keine spezielle Vorbereitung. Es muss nichts „können“, nichts leisten und auch nichts wissen. Tiere kommunizieren aus ihrem natürlichen Sein heraus. Wichtig ist lediglich, dass Du Deinem Tier innerlich erlaubst, gehört zu werden – ohne Erwartung, ohne Bewertung.